Erweiterung Grundschule Lommersum in Holz- oder Holzhybrid Modulbauweise als Total...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Kommunikation

Es liegen folgende Nachrichten der Vergabestelle vor.
Betreff: Bieterfragen Datum: 10.08.2026 - 15:41 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es sind Bieterfragen eingegangen, zu denen wir wie folgt Stellung nehmen:

FLB, Seite 17:
Errichtung einer zentralen raumlufttechnischen Anlage (RLT-Anlage) zur kontrollierten Be- und Entlüftung von Unterrichtsräumen, Aufenthaltsbereichen, Küche und der Mensa.
Frage: Beim Einsatz einer zentralen Lüftungsanlage erfolgt die Ausführung des Gesamten Gerätes nach VDI 2052 bzw. DIN 16282-1 für den Einsatz in Küchen. Dies hat neben steigenden Investitionskosten auch einen wesentlichen Einfluss auf die Betriebs- und Wartungskosten. Wir bitten um Vorgabe zur Trennung der Anlagen.

FLB, Seite 17:
Geschirrspülmaschine Abfuhr von wasserdampfhaltiger Abluft der in der OGS-Küche installierten Haubenspülmaschine, bestehend aus Abluftgitter, Ablufthaube, Rohrsystem mit WRG, Dachventilator 300 m³/h, Nachströmung über Dachventilator 300 m³/h, Rohrsystem mit WRG und Zuluftgitter.
Frage: Auf Grund der nachfolgend beschriebenen Küchenausstattung liegt die elektrische Anschlussleistung der gewerblichen Küche (Wärme- und Feuchtegebender Geräte) über 25 kW. Demnach hat die Ausführung nach VDI 2052 mit einem Zentralgerät mit WRG zu erfolgen. Wir bitten um Klarstellung.

FLB, Seite 11:
Die Heizungsregelung aller Räume erfolgt über eine Gebäudeautomation. Dazu werden in den Räumen geeignete Raumthermostate installiert.
Frage: Die Forderung nach einer Gebäudeautomation wird mit geeigneten Raumthermostaten nicht erfüllt. Gehen wir recht in der Annahme, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Gebäudeautomation nach GEG mit dem Automatisierungsgrad B nach DIN-V 18599-11 zu erfüllen sind?


ZU FLB, Seite 17,getrennte Lüftungssysteme:
Bei der Konzeption der Raumlufttechnischen Anlage (RLT-Anlage) ist auf eine Systemtrennung in drei eigenständige Lüftungskreisläufe zu achten.
Die Schulräume, Mensa und die Küche haben unterschiedliche Anforderungen und Normen in Bezug auf Luftmengen, Luftqualität, Betriebszeiten, Fett- und Geruchsbelastung, Hygiene und Brandschutz.

ZU FLB, Seite 17, Wärmerückgewinnung:
Da es sich bei der zu planende Schulküche um eine Großküche mit einem Anschlusswert von über 25 kW handelt, fällt diese in den Geltungsbereich der VDI 2052.
Es ist zwingend eine maschinelle Zu- und Abluftanlage mit einer Wärmerückgewinnung umzusetzen.

ZU FLB, Seite 17, Gebäudeautomation:
Es ist eine Gebäudeautomation (GA) mit Mess-, Steuer und Regelungstechnik (MSR) notwendig, die die Mindestanforderungen nach Gebäudeenergiegesetz (GEG § 71a)
erfüllt und für einen wirtschaftlichen Betrieb optimiert ist.
Mindestanforderung
- Klassenräume u. Differenzierung: Einzelraumtemperaturregelung + zeitgesteuerte / CO2-geführte Lüftung,
- Mensa: Zeitschaltprogramm mit manueller Stufenschaltung oder festen Belegungszeiten
- Großküche: Hand-O-Auto-Schaltung mit Betriebsverriegelung der Kochgeräte + Festdrehzahl/2-Stufen Ventilator
- Gebäudeleittechnik: Lokale Kompaktregler (DDC) mit grundlegender Störmeldungsanzeige
- Heizkreisregelung: Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung mit Nachtabsenkung

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Krüll

Dateianhänge:

Dateiname Hinzugefügt am Typ Größe Aktion
Es sind keine Dateien hochgeladen worden.
Betreff: Bieterfrage mit Antwort Datum: 10.08.2026 - 09:56 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Bieter,

am 07.08.2026 hat mich folgende Fragestellung erreicht:
"gibt es Vorgaben hinsichtlich der gewünschten Wasserhärte in Abhängigkeit von den jeweiligen Nutzungsbereichen?
Die aktuellen Versorgungswerte liegen im Härtebereich "hart", sodass gegebenenfalls der Einsatz einer Enthärtungsanlage erforderlich ist."
Hiermit teile ich Ihnen die Antwort mit:
"Die Wasserhärte im Bereich des Neubaus beträgt 20 °dH.
Für die Wasserversorgung im Küchenbereich ist eine Enthärtungsanlage vorzusehen."

Mit freundlichen
Grüßen
Im Auftrag
Gemeinde Weilerswist

Dateianhänge:

Dateiname Hinzugefügt am Typ Größe Aktion
Es sind keine Dateien hochgeladen worden.
Betreff: Bieterfragen / Anmerkung zu unserer Nachricht von 11:51 Uhr Datum: 05.08.2026 - 13:23 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider hat sich in unserer o. g. Nachricht ein Fehler im Text eingeschlichen.

Zu Punkt 2. müsste es lauten:

"Der Verlängerung der Angebotsfrist wird nicht zugestimmt."

Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Krüll

Dateianhänge:

Dateiname Hinzugefügt am Typ Größe Aktion
Es sind keine Dateien hochgeladen worden.
Betreff: Bieterfragen Datum: 05.08.2026 - 12:59 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es sind Bieterfragen eingegangen, zu denen wir wie folgt Stellung nehmen:

1. Ist eine halogenfreie Verkabelung erforderlich?

Aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes ist eine halogenfreie Verkabelung erforderlich.


2. Wer trägt die Kosten für den Prüfingenieur im Bereich Konstruktion?

Die Kosten für die Prüfstatik trägt der Auftragnehmer (siehe Anlage Ausschreibung, Leistungsabgrenzung Architektenleistung).


3. Ist eine vBg/ZiE erforderlich? Wenn ja, ist diese Abnahmevoraussetzung?

Eine vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG) und eine Zustimmung im Einzelfall (ZiE) ist nicht allgemein erforderlich. Jedoch muss der Nachweis der Genehmigungsfähigkeit erbracht werden. Hierzu ist im Regelfall eine Bauartgenehmigung (vBG) vorzuweisen.


4. Dürfen die Fundamente über die Modulaußenkante auskragen?

Unter Berücksichtigung und Einbindung des Wärmeschutzes können die Fundament bis maximal zur Gebäudeaußenkante geführt werden. Ein weitere Überstand ist aufgrund der Oberflächenentwässerung (z.B. Rinnen etc.) und der Außenanlagen nicht möglich.


5. Muss die Tragwerksplanung durch einen bei einer Ingenieurkammer eingetragenen "qualifizierten" Tragwerksplaner erfolgen?

Entsprechend der Bauordnung NRW ist durch einen qualifizierten Tragwerksplaner die Statik zu erstellen.


6. Ist es möglich mit Ihnen eine Vorauszahlung gegen eine Vorauszahlungsbürgschaft zu vereinbaren?

Eine Vorauszahlung ohne Leistungserbringung wird nicht akzeptiert.


7. Müssen hier VSG verglaste Fenster zur Ausführung kommen? Wenn ja, wo?

Alle Verglasungen sind aus Sicherheitsgründen in VSG auszuführen

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Krüll

Dateianhänge:

Dateiname Hinzugefügt am Typ Größe Aktion
Es sind keine Dateien hochgeladen worden.
Betreff: AW: Bieterfrage Datum: 05.08.2026 - 11:51 Uhr

Nachricht:

Bieterfrage / Bitten mit Antwort

Sehr geehrte Bieter,
heute hat mich folgende Fragestellung erreicht:
1. "Wir bitten um Bestätigung, dass unter der ausgeschriebenen dreidimensionalen Holz-Modulbauweise bzw. Holz-Hybrid-Modulbauweise eine Ausführung in Form von 3D-Raumzellen zu verstehen ist, deren tragende Konstruktion aus Holz besteht."

2. "Wir bitten um Verlängerung der Angebotsfrist um zwei Wochen, um eine wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Angebotsbearbeitung sicherstellen zu können."

Hiermit teile ich Ihnen die Antworten mit:
1. "Es ist eine dreidimensionale Holz- oder Holzhybridbauweise gefordert. Bauartbedingt können die Bauzellen in reinem Holzbau erstellt werden, wie auch in Kombination mit aussteifenden Stahlelementen (z.B. Träger, Stützen, etc.)."

2. "Der Verlängerung der Bindefrist wird nicht zugestimmt."

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Gemeinde Weilerswist

Dateianhänge:

Dateiname Hinzugefügt am Typ Größe Aktion
Es sind keine Dateien hochgeladen worden.
Betreff: Bieterfragen Datum: 03.08.2026 - 16:54 Uhr

Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

es sind Bieterfragen eingegangen, zu denen wir wie folgt Stellung nehmen:

1. Sie schreiben in Ihrem Leistungsverzeichnis, dass aus Zeitgründen zwingend ein Gebäude in dreidimensionalen Raummodulen anzubieten ist. Besteht die Möglichkeit, das Gebäude auch in 2-dimensionalen vorgefertigten Holztafelbauwand- und Massivholzbau-Deckenelementen zu errichten, wenn die vorgegebene Bauzeit eingehalten wird. Dies ist unseres Erachtens problemlos sicherzustellen.

Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades sind dreidimensionale Raummodule zwingend einzuhalten. Eine Holztafelbauweise wird nicht akzeptiert.


2. Falls Sie auch 2-dimensionale Holzmodulbauteile zulassen, müsste auch die Forderung nach 60% Vorfertigung (Pos 1.10 Seite 8) entfallen.

Siehe 1.


3. Weiterhin ist für eine 2-dimensional vorgefertigte Bauweise keine Bauartgenehmigung erforderlich, sondern es muss das RAL-Gütezeichen vorgelegt werden. Dies müsste auch bei Zulassung 2-dimensionaler Holzmodule alternativ zugelassen werden (Seite 7).

Siehe 1.


Auf Seite 6-7 ergeben sich weitere Fragen:

4. Sie legen eine Planung bei, mit dem Hinweis im LV, dass das Gebäude (abweichend von der Planung) ein Flachdach erhalten soll. Wenn wir uns an die beigelegten Pläne halten, was müssen dann im Zuge der Angebotserarbeitung an Plänen vorgelegt werden?

Die beiliegende Planung dient lediglich als Beispiel, es ist ein Flachdach gefordert.


5. Gehen wir Recht in der Annahme, dass die Fachplanung zum Schallschutz und zum Wärmeschutz, zum Brandschutz zur Einhaltung der Barrierefreiheit erst im Zuge der Planungsleistungen vorgelegt werden müssen? Diese Unterlagen sind ja zwingend im Zuge des Bauantragsverfahren zu erstellen.

Der Schall- und Wärmeschutz ist für die angebotene Bauweise und Bauart nachzuweisen bzw. anzugeben, darüber hinaus kann die weitere Fachplanung für das Bauantragsverfahren später erbracht werden. Gleiches gilt für den Brandschutz und die Barrierefreiheit.


6. Weiterhin geben Sie 3 Referenzen zu Schulbauten mit Mensa an. In dieser Zeile ist auch der Rahmenterminplan eingefügt. Heißt dies, dass wir den Rahmenterminplan für 3 von uns errichteten Gebäuden vorlegen sollen, oder handelt es sich um den Rahmenterminplan für das neu geplante Gebäude?

Es ist ein Rahmenterminplan für das zu errichtende Gebäude aufzustellen, sowie 3 Referenz über vergleichbare Schulbauten mit Mensa die bereits realisiert wurden.


7. Können alternativ auch Kindergärten mit Mensa als Referenz gewertet werden, da die Anforderungen an Schulgebäude und Kindergärten mit Mensa absolut vergleichbar sind.

Nein, als Referenzobjekte sind Schulbauten anzugeben.


8. Was bedeutet der Nachweis der "Genehmigungsfähigkeit" Was soll hier vorgelegt werden und zu welchem Zeitpunkt?

Für die Beispielplanung wurde eine Bauvoranfrage gestellt, welche positiv bewertet wurde. Der Entwurf zur Angebotserstellung sollte sich an der Beispielplanung orientieren (Brandschutz, Gebäudeaußenmaße, Gebäudehöhe, Geschossigkeit etc.), damit die Voraussetzungen für eine "Genehmigungsfähigkeit" erfüllt sind. Hierüber ist ein Nachweis zu erbringen.


9. Was bedeutet der Nachweis der "GUmsetzbarkeit" Was soll hier vorgelegt werden und zu welchem Zeitpunkt?

Der Nachweis der Umsetzbarkeit im Rahmen einer Generalunternehmer-Ausschreibung (GU-Ausschreibung) für Modulbauten dient dazu, dem Bauherrn die technische, logistische und terminliche Realisierbarkeit des Projekts im Werk sowie vor Ort nachzuweisen.


10. Gehen wir Recht in der Annahme, dass bei einem reinen Holzgebäude kein Schweißeignungsnachweis erforderlich ist?

Bei einem reinen Holzgebäude ohne jegliche Stahlteile (z.B. Träger, Stützen, etc.) muss kein Schweißeignungsbachweise erbracht werden.


11. Auf Seite 7 wird die DGNB Zertifizierung in Gold angegeben. Was ist damit gemeint? Müssen Referenzen vorgelegt werden, die diese beinhalten? Soll das neue Gebäude zertifiziert werden? Wer stellt den DGNB-Auditor? Erfolgt dies durch den Bauherrn. Wir haben im weiteren Verlauf keine Infos zu diesem Thema gefunden.

Das angebotene Gebäude soll die Kernvoraussetzung für DGNB Gold erfüllen. Hierüber ist ein Nachweis zu erbringen (Gesamterfüllungsgrad min. 50 % und Mindesterfüllungsgrad pro
Themenfeld min. 50 %)


Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Krüll

Dateianhänge:

Dateiname Hinzugefügt am Typ Größe Aktion
Es sind keine Dateien hochgeladen worden.
Bitte warten...