Verfahrensangaben

Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities ...

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.02.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

FACTUR Billing Solutions GmbH, vertreten durch die E.V.A Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen
HRB11740
Am Gut Wolf 9a
52070
Aachen
Deutschland
DEA2D
eu-beschaffung@eva-aachen.de
+49 2411814181

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
---
Mit Strom zusammenhängende Tätigkeiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland mit Sitz bei der Bezirksregierung Köln
05315-03002-81
Zeughausstraße 2-10
50933
Köln
Deutschland
DEA23
VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
+49 2211473045
+49 2211472889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72000000-5
72227000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die FACTUR Billing Solutions GmbH ist Prozess- und IT-Dienstleister für Stadtwerke, Vertriebs- und Netzgesellschaften auf dem deutschen Energiemarkt.

FACTUR erbringt für den hier betroffenen Kunden dauerhaft die Prozessdienstleistung für Ablesung, Abrechnung, Marktkommunikation sowie Zahlungs- und Forderungsmanagement. Darüber hinaus erbringt FACTUR das Applikations-Management für die aktuelle Systemlandschaft. Die Prozesse Bilanzierung und Gerätemanagement führt der Kunde mit eigenem Personal durch.

Bei dem Quellsystem handelt es sich um ein SAP IS-U ECC 6.0 in dem die Sparten Strom, und Gas vollumfänglich und die Sparten Wasser und Wärme zur Abbildung der Geräteverwaltung abgebildet sind. Das SAP EDM System wird integriert für die Bilanzierungsaufgaben genutzt. Die Marktkommunikation erfolgt derzeit über die Lösung B2Bbp der Fa. Arvato. In dem System ist sowohl die Rolle Verteilnetzbetreiber als auch die Rolle grundzuständiger Messstellenbetreiber abgebildet.

Im Rahmen des Applikations-Managements ist FACTUR beauftragt, das aktuelle SAP IS-U System in eine SAPS/4HANA Utilities Systemumgebung zu überführen. Es wird eine Produktivsetzung zum Jahresbeginn 2028 angestrebt, der eine Hypercare-Phase folgt.

Der Auftraggeber beabsichtigt, die Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformation in Form einer Shell-Conversion und selektiven, qualitätsgesicherten Datenmigration, zu vergeben.

Die Transition muss nicht als technische Systemkonvertierung (Brownfield) und nicht als vollständige Neuimplementierung (Greenfield), sondern als selektive Datenmigration auf eine neu aufgebaute SAP S/4HANA Utilities Systemumgebung durch den Auftragnehmer erfolgen (Shell-Conversion-naher Ansatz / Selective DataTransition).

Ziel ist die Übernahme fachlich und regulatorisch relevanter Stamm- und Bewegungsdaten in eine neu konfigurierte Zielumgebung unter bewusster Vermeidung der Übernahme technischer Altlasten und historischer Individualentwicklungen.

Der Auftragnehmer insbesondere muss Folgendes sicherstellen:

- die marktübliche Durchführung des Transformationsprojektes unter Nutzung von Best Practices;
- die durchgängige Abrechnungs-, Bilanzierungs- und Betriebsfähigkeit der Zielplattform zum Go-Live;
- die Nachvollziehbarkeit, Prüfbarkeit und Revisionssicherheit der migrierten Daten;
- die Einhaltung regulatorischer Anforderungen (u.a . EnWG, GoBD, Marktkommunikation).

Dabei muss der Auftragnehmer insbesondere die folgenden Leistungen erbringen:

- Analyse der bestehenden SAP-IS-U-Daten- und Prozesslandschaft;
- Konzeption einer Shell-Conversion-nahen Migrationsstrategie (Selective Data Transition);
- Konzeption der Prozesse in der Zielprozesslandschaft;
- Die Delta-Parametrisierung des neu aufgebauten SAP S/4HANA Utilities Systems;
- Definition der zu übernehmenden Datenobjekte und der erforderlichen Datenhistorie;
- Erstellung eines fachlich-technischen Migrationskonzepts inkl. Test-, Validierungs-, Cut-over- und Fallback-Szenarien;
- Einsatz eines professionellen, markterprobten und toolgestützten Ansatzes zur selektiven Datenmigration;
- Erstellung des Testkonzeptes und Begleitung der Testphasen: Funktionstest, Integrationstest, Abnahme;
- Durchführung von Testmigrationen, Generalprobe und Produktivmigration inkl. Cut-Over-Unterstützung;
- Sicherstellung der Betreuung in einer Hypercare-Phase nach der Produktivsetzung;
- Qualitätssicherung anhand definierter Kriterien (Vollständigkeit, Konsistenz, Nachvollziehbarkeit);
- Unterstützung bei internen und externen Prüfungen;
- Enge Zusammenarbeit mit Fachbereichen, IT und beteiligten Dienstleistern;
- Möglichkeit wesentliche Projektrollen in projektkritischen Phasen überwiegend on-site an den Kundenstandorten einzusetzen;
- Strukturierter Wissenstransfer und Übergabe an den Betrieb;
- Projektleitung für die hier beschriebenen Leistungen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die FACTUR Billing Solutions GmbH ist Prozess- und IT-Dienstleister für Stadtwerke, Vertriebs- und Netzgesellschaften auf dem deutschen Energiemarkt.

FACTUR erbringt für den hier betroffenen Kunden dauerhaft die Prozessdienstleistung für Ablesung, Abrechnung, Marktkommunikation sowie Zahlungs- und Forderungsmanagement. Darüber hinaus erbringt FACTUR das Applikations-Management für die aktuelle Systemlandschaft. Die Prozesse Bilanzierung und Gerätemanagement führt der Kunde mit eigenem Personal durch.

Bei dem Quellsystem handelt es sich um ein SAP IS-U ECC 6.0 in dem die Sparten Strom, und Gas vollumfänglich und die Sparten Wasser und Wärme zur Abbildung der Geräteverwaltung abgebildet sind. Das SAP EDM System wird integriert für die Bilanzierungsaufgaben genutzt. Die Marktkommunikation erfolgt derzeit über die Lösung B2Bbp der Fa. Arvato. In dem System ist sowohl die Rolle Verteilnetzbetreiber als auch die Rolle grundzuständiger Messstellenbetreiber abgebildet.

Im Rahmen des Applikations-Managements ist FACTUR beauftragt, das aktuelle SAP IS-U System in eine SAPS/4HANA Utilities Systemumgebung zu überführen. Es wird eine Produktivsetzung zum Jahresbeginn 2028 angestrebt, der eine Hypercare-Phase folgt.

Der Auftraggeber beabsichtigt, die Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformation in Form einer Shell-Conversion und selektiven, qualitätsgesicherten Datenmigration, zu vergeben.

Die Transition muss nicht als technische Systemkonvertierung (Brownfield) und nicht als vollständige Neuimplementierung (Greenfield), sondern als selektive Datenmigration auf eine neu aufgebaute SAP S/4HANA Utilities Systemumgebung durch den Auftragnehmer erfolgen (Shell-Conversion-naher Ansatz / Selective DataTransition).

Ziel ist die Übernahme fachlich und regulatorisch relevanter Stamm- und Bewegungsdaten in eine neu konfigurierte Zielumgebung unter bewusster Vermeidung der Übernahme technischer Altlasten und historischer Individualentwicklungen.

Der Auftragnehmer muss insbesondere Folgendes sicherstellen:

- die marktübliche Durchführung des Transformationsprojektes unter Nutzung von Best Practices;
- die durchgängige Abrechnungs-, Bilanzierungs- und Betriebsfähigkeit der Zielplattform zum Go-Live;
- die Nachvollziehbarkeit, Prüfbarkeit und Revisionssicherheit der migrierten Daten;
- die Einhaltung regulatorischer Anforderungen (u.a. EnWG, GoBD, Marktkommunikation).

Dabei muss der Auftragnehmer insbesondere die folgenden Leistungen erbringen:

- Analyse der bestehenden SAP-IS-U-Daten- und Prozesslandschaft;
- Konzeption einer Shell-Conversion-nahen Migrationsstrategie (Selective Data Transition);
- Konzeption der Prozesse in der Zielprozesslandschaft;
- Die Delta-Parametrisierung des neu aufgebauten SAP S/4HANA Utilities Systems;
- Definition der zu übernehmenden Datenobjekte und der erforderlichen Datenhistorie;
- Erstellung eines fachlich-technischen Migrationskonzepts inkl. Test-, Validierungs-, Cut-over- und Fallback-Szenarien;
- Einsatz eines professionellen, markterprobten und toolgestützten Ansatzes zur selektiven Datenmigration;
- Erstellung des Testkonzeptes und Begleitung der Testphasen: Funktionstest, Integrationstest, Abnahme;
- Durchführung von Testmigrationen, Generalprobe und Produktivmigration inkl. Cut-Over-Unterstützung;
- Sicherstellung der Betreuung in einer Hypercare-Phase nach der Produktivsetzung;
- Qualitätssicherung anhand definierter Kriterien (Vollständigkeit, Konsistenz, Nachvollziehbarkeit);
- Unterstützung bei internen und externen Prüfungen;
- Enge Zusammenarbeit mit Fachbereichen, IT und beteiligten Dienstleistern;
- Möglichkeit wesentliche Projektrollen in projektkritischen Phasen überwiegend on-site an den Kundenstandorten einzusetzen;
- Strukturierter Wissenstransfer und Übergabe an den Betrieb;
- Projektleitung für die hier beschriebenen Leistungen.

Idealerweise kann der Bieter bereits abgeschlossene oder laufende Projekte über einen eigenen oder exklusiv genutzten, professionellen und im Markt etablierten Ansatz zur selektiven Datenmigration (SDT) mit SAP S/4HANA Utilities vorweisen, der für SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformationen geeignet ist und bereits in vergleichbaren Projekten produktiv eingesetzt wurde.

Derzeit geht der Auftraggeber von einem Leistungsumfang von ca. 5.000 Projekttagen aus.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.04.2026
31.03.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Am Gut Wolf 9a
52070
Aachen
Deutschland
DEA2D

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung);
die Vergütung soll auf Basis von Tagessätzen erfolgen. Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Schlüsselpersonals

Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Schlüsselpersonals - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des Konzepts und der Ausführungsbeschreibung

Qualität des Konzepts und der Ausführungsbeschreibung - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:

1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags,
2) Materielle Prüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen,
3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen:

Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die besten 3 - 5 Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen.

Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander.

Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst.

Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website einzureichen.

Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDLY2WD

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12) bei den Auftraggebern zu rügen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11. genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11. genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportals zur Verfügung. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers/ des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen.

3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer / mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.

4. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.

5. Der Auftraggeber wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber weitergegeben werden.

6. Verfahrensablauf: Anhand der im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen und den dort festgelegten Auswahlkriterien wählt der Auftraggeber die aus seiner Sicht geeigneten Bewerber aus und fordert diese zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes auf. Gegenstand der Angebotsaufforderung ist neben der Leistungsbeschreibung der ausformulierte, mit dem obsiegenden Bieter zu schließende Vertrag. Die Bieter haben die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Angabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Der Auftraggeber teilt den Bietern einen Verhandlungstermin mit, um ggf. Unklarheiten in den Vergabeunterlagen zu besprechen und eingegangene Optimierungsvorschläge zu verhandeln. Der Verhandlungstermin wird voraussichtlich während der Angebotsfrist stattfinden. Nach Abschluss der Verhandlungsgespräche übersendet der Auftraggeber den Bietern die ggf. angepassten Vergabeunterlagen, die dem verbindlichen Angebot zugrunde zu legen sind. Nach Angebotsabgabe werden Angebotspräsentationen stattfinden. Der Auftraggeber prüft und bewertet die verbindlichen Angebote nach Maßgabe der mitgeteilten Zuschlagskriterien.

7. Der Auftraggeber behält sich gemäß § 15 Abs. 4 SektVO das Recht vor, den Auftrag aufgrund der Erstangebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.

8. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren aus einem schwerwiegenden Grund aufzuheben. Der Auftraggeber behält sich insbesondere vor, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzustellen, wenn erforderliche Gremienbeschlüsse nicht erteilt werden oder die Finanzierung des Projektes nicht gewährleistet werden sollte.

9. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 SektVO dadurch nachkommen, dass er in dieser Bekanntmachung die wesentlichen Eckpunkte und Besonderheiten der zu erbringenden Leistung skizziert sowie auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website die bisherigen Planungen und sonstigen Informationen zu dem Projekt zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 SektVO. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb zahlreiche Unterlagen noch nicht fest.

10. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 SektVO genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt sowie die erforderlichen Referenzen und/oder Nachweise einzureichen.

11. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

12. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld ein Unternehmen mit einer Grobanalyse und Projektvorbereitung vorbefasst war. Die Arbeitsergebnisse bilden die Grundlage für die weiteren Leistungen des Auftragnehmers und werden den ausgewählten Bietern zur Angebotsphase über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website zur Verfügung gestellt. Hierdurch stellt der Auftraggeber sicher, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme dieser vermeintlich vorbefassten Unternehmen nicht verzerrt wird (vgl. § 7 Abs. 1 und 2 SektVO).

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 51 SektVO nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei BG von jedem Mitglied):

a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht,

- dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§ 123,124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind;

- dass der Bewerber in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seiner Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge entrichtet hat sowie seinen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist.

b) Eigenerklärung Russland-Sanktionen (nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833 /2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 25 der Verordnung (EU) 2025/395 des Rates vom 24. Februar 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage der Ukraine destabilisieren.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, in der der Bewerber erklärt, ob und wie (Nachunternehmer /Zusammenschluss als BG) er im Auftragsfall mit anderen Unternehmen kooperieren will und welches Unternehmen welche Leistungs- und/oder Teilleistungsbereiche im Auftragsfall erbringen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung über die Gesamtumsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen, das heißt mit Konzeptions-, Realisierungs- und Migrationsleistungen im Bereich SAP IS-U, SAP S4/Hanna Utilities in der Branche Energieversorgung, vorlegen. Daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 20 Mio. EUR oder mehr mit vergleichbaren Leistungen erwirtschaftet hat. Liegen Gesamtumsätze für das Jahr 2025 noch nicht vor, sind die Gesamtumsätze des Jahres 2022 anzugeben. BG werden hier als Ganzes betrachtet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, aus der hervorgeht, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) eine Eigenerklärung vorlegen, aus der die Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich in den abgefragten Leistungsbereichen beschäftigte Arbeitskräfte mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss (eigenes Personal, nicht Verwaltungskräfte) hervorgeht. Daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils durchschnittlich 180 oder mehr Arbeitskräfte beschäftigt hat. BG werden hier als Ganzes betrachtet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber (bei BG von jedem Mitglied) die vom Bewerber seit Januar 2023 erbrachten Leistungen (Referenzprojekte) möglichst unter Angabe des genauen Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers inkl. Erreichbarkeit, der Leistungsart und der Leistungszeiträume der Referenzen, die mit den hier zu erbringenden Leistungen vergleichbar sind, detailliert darstellen. Der Auftraggeber wird insbesondere die 3 aus seiner Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen.

In Summe sollten die Referenzprojekte den folgenden Kriterien genügen:

- Bei fünf Projekten sollte es sich um abgeschlossene oder laufende Projekte zur selektiven Datenmigration (SDT) mit SAP S/4HANA Utilities handeln;

- Diese Projekte sollten zusätzlich den folgenden Anforderungen genügen:

> Bei zwei der oben genannten Projekte sollte es sich um die abgeschlossene Migration von SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities aus dem Jahr 2025 mit dem Fokus auf die Leistungserbringung als Netzbetreiber handeln;
> Bei zwei der oben genannten Projekte sollte es sich um laufende oder abgeschlossene Projekte mit hoher regulatorischer und fachlicher Komplexität handeln, bei denen der Auftragnehmer die Leistungen als Lieferant, Messstellenbetreiber oder Netzbetreiber erbracht hat.

Bei den vorgenannten Kriterien handelt es sich um keine Muss-Kriterien. Der Auftraggeber wird die vorgenannten Kriterien gemäß Ziffer 2.1.4 im Rahmen des Rankings berücksichtigen.

BG werden hier als Ganzes betrachtet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Gemäß Bedingungen in den Unterlagen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung