Die MILAN Kommunale Dienstleistungsgesellschaft mbH mit Sitz in Niederzier ist ein Zusammenschluss der Städte Heimbach, Linnich, Nideggen, der Gemeinden Hürtgenwald, Inden, Kreuzau, Langerwehe, Merzenich, Niederzier, Nörvenich und Vettweiß in der Rechtsform der GmbH und führt als zentrale Vergabestelle Beschaffungsmaßnahmen für die Gesellschafterkommunen durch.
Das Verfahren wird im Auftrag der Stadt Nideggen, im Namen und auf Rechnung der Stadt Nideggen durchgeführt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen (Technische Ausrüstung) für das Projekt "Neubau eines Bürger- und Vereinshauses" der Stadt Nideggen.
Einzelheiten zum Projekt und den zu vergebenden Leistungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen
insbesondere der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen (vgl. Vergabeunterlagen - Anlagen C) dem Planungsvertrag (Vergabeunterlagen - Anlage C02), den Bewerbungsbedingungen (Vergabeunterlagen Anlage - B01) und den Unterlagen zum Bewertungsverfahren (Anlagen B01 und B02) .
Anforderungen an die Eignung
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123,124 GWB (Anlage E 01)
a) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen §§ 123,124 GWB;
b) Angaben zu Einträgen im Gewerbezentralregister;
c) Angaben zu Einträgen im Wettbewerbsregister;
d) Angaben zur Erklärung in Bezug auf die Eignung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Anlage E 03)
Angabe der Gesamtumsätze in Euro netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
4.4 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Anlage E 04)
Die folgenden genannten Anforderungen müssen im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Bietergemeinschaft insgesamt erfüllt sein, d.h. für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
1. Mindestanforderungen an die Referenz:
a) Benennung von mindestens einer Referenz aus den letzten 5 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Frist zur Einreichung des Angebots endet) mit folgendem Inhalt:
Erbringung von Planungsleistungen mindestens der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) bis einschließlich 8 (Objektüberwachung) hinsichtlich des Leistungsbildes Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI 2021, i. V. m. Anlage 15 mindestens Honorarzone II und anrechenbare Kosten von mindestens 620.000 EUR netto (KG 400).
Im Referenzzeitraum liegen nur solche Referenzleistungen, die in diesem Zeitraum erfolgreich abgeschlossen, d.h. vom Referenzauftraggeber abgenommen wurden. Referenzen können auch für solche Leistungen berücksichtigt werden, die vom Referenzauftraggeber teilabgenommen wurden, wobei im Falle einer Teilabnahme die Referenz nur für die Leistungen herangezogen werden kann, die Gegenstand der Teilabnahme waren.
Die Angaben zu den Referenzen sind so vorzunehmen, dass es dem Auftraggeber möglich ist, die Einhaltung der Mindestanforderungen zu prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzliche Informationen in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen bei dem Bewerber anzufordern.
Die Erklärung muss nach näherer Maßgabe der Anlage E 04 folgende Angaben enthalten:
- Bezeichnung und Ort des Referenzprojekts;
- Art der Ausgeführten Leistung und kurze Beschreibung;
- Honorarzone;
- Durchgeführte Leistungsphasen;
- Projektvolumen (Baukosten) netto gesamt (Anrechenbare Kosten nach DIN 276, KG 400)
- Ausführungsfristen (Fertigstellung und ggfls. Abnahme);
- Auftraggeber mit Nennung und Kontaktdaten des diesbezüglichen Ansprechpartners (Abteilung, Name, Mailadresse)
- Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer);
- Benennung der Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon) eines Ansprechpartners beim Referenzauftraggeber.
Auswahl des wirtschaftlich günstigsten Angebots / Zuschlagskriterien
Die Wertung der Angebote erfolgt auf Grundlage des in Anlage B 02 dargestellten Bewertungsverfahrens anhand der dort aufgeführten Zuschlagskriterien sowie deren Gewichtung.
Insgesamt können maximal 1.000 Punkte (= 100%) erreicht werden, davon maximal 700 Punkte (70%) für die Qualität und 300 (30%) für das Honorarangebot (Preis).
Die Unterkriterien für die Qualität werden wie folgt bepunktet: Anforderungen an das Leistungskonzept maximal 400 Punkte (40%), Qualität des Projektteams maximal 300 Punkte (30%).