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Verfahrensangaben

TGA-Planerleistung für die Erneuerung der Wärmeversorgung für das Schul- und Sport...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.04.2026
16.04.2026 09:00 Uhr
27.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Geilenkirchen -Der Bürgermeister-
053700012012-31001-61
Markt 9
52511
Geilenkirchen
Deutschland
DEA29
Zentrale Vergabestelle
vergabestelle@geilenkirchen.de
+49 2451629164
+49 2451629100

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland
05315-03002-81
Zeughausstraße 2-10
50667
Köln
Deutschland
DEA23
poststelle@bezreg-koeln.nrw.de
02211470
+49 221-1472889

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71250000-5
71240000-2
71300000-1
71320000-7
71321000-4
71356400-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Geilenkirchen beabsichtigt die Erneuerung der Wärmeversorgung für das Schul- und Sportzentrum in Geilenkirchen durch einen TGA-Planer, damit sie zukünftig u.a. den hohen Anforderungen an den Klimaschutz genügt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Grundleistungen sowie die besonderen Leistungen die im Rahmen dieses Planungsauftrages zu
erbringen sind, werden in der Anlage Leistungsbild Planer Technische Ausrüstung aufgeführt.

Im Rahmen des Planungsauftrages sind aus Sicht des Auftraggebers allerdings folgende Schwerpunkte im Bereich des Auftrages zu sehen:

? Planung der neuen Wärmeversorgungsanlage im Gebäude der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule (Pelletkesselanlage) sowie der Wärmepumpe im Gelobad.

? Vergleich zweier Aufstelloptionen der Pelletkesselanlage. Neben einer Aufstellung innerhalb der bestehenden Heizzentrale ist eine Aufstellung in Form vorgefertigter Komponenten
außerhalb der Heizzentrale zu prüfen.

? Prüfung, ob der Einsatz von Trinkwasser-Wärmepumpen für Bereiche des Gelobades
wirtschaftlich und ökologisch möglich ist.

? Anbindung an die neue Wärmeversorgungsanlage und besondere Betrachtung des bestehenden Nahwärmenetzes, welches die Liegenschaften Gelobad, Dreifeldturnhalle sowie
Bürgerhaus mit dem Schulgebäude verbindet.

? Neben Planung der Wärmepumpe im Gelobad ist auch die Einbindung in das bestehende Heizsystem mit Nahwärmenetz unter den besonderen Anforderungen eines Schwimmbades zu
betrachten.

? Planung und Begleitung des Abgassystems der Pelletkesselanlage mit dafür nötigen
Abscheideanlagen etc.

? Das nach derzeitigem Stand nötige Leistungsspektrum der zu planenden
Wärmeversorgungsanlage wird eine Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz -
BimSchG / BImschV nach sich ziehen. Die entsprechenden Genehmigungsunterlagen sind durch den Auftragnehmer zu erstellen und das Genehmigungsverfahren der Genehmigungsbehörde
zu begleiten.

? Planung und Einbindung eines Pufferspeichers, welcher PtH-fähig (Power-to-Heat) ist, um Stromüberschüsse, durch parallel im Bau befindliche Photovoltaikanlage aufnehmen zu können

? Planung der MSR-Technik mit GA-Planung mit BACnet-Standard. Einbindung aller
wärmeerzeugenden und wärmeführenden Systeme innerhalb der Liegenschaft (mit Ausnahme der Wärmeübergabe) sowie Ausstattung der Wärmeversorgungsanlage mit entsprechender
Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

? Planung und Anpassung der Stromversorgung im Umfeld der neu zu errichtenden Wärmeversorgungsanlagen mit entsprechendem Anschluss der Wärmeversorgungsanlagen
(Pelletanlage/Wärmepumpe)

? Insbesondere zu berücksichtigen im Rahmen der Planung ist die zukünftige störungsfreie
Anlieferung von Pellets im laufenden Schulbetrieb.

? Für den zukünftigen Betrieb der Pelletkessel ist aufgrund des erhöhten Betriebsaufwandes ein Wartungsmanagement mit möglicher externer Vergabe von Wartungs- und
Betriebsüberwachungsleistungen zu erstellen

? Für die Inbetriebnahme der Anlage ist ein Inbetriebnahmemanagement gemäß den
Anforderungen der AMEV Empfehlung 170 (AMEV Inbetriebnahmemanagement)
durchzuführen.

Auf das beigefügte Exposé wird verwiesen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
27.07.2026
31.12.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Pestalozzistraße 27
52511
Geilenkirchen
Deutschland
DEA29

Gemarkung: Geilenkirchen, Flur 5, Flurstück 2757

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXS0YR1YTQ11LELS

Einlegung von Rechtsbehelfen

Siehe § 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Siehe § 135 Abs. 2 GWB:
Die Unwirksamkeit nach § 135 Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Forderung der Eignungsunterlagen beinhaltet in Teilen Dokumente, die nach deutschem Landesrecht bezeichnet sind. Gleichermaßen anerkannt werden dem Sinngehalt entsprechende Dokumente von ausländischen Ausstellern.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

NICHT nachgefordert werden im Rahmen der Stufe 1:
- Angabe über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
- Anzahl der im Projektzeitraum beschäftigten technischen Mitarbeitenden
- Referenzliste

NACHGEFORDERT werden im Rahmen der Stufe 1:
- Gewerbeanmeldung
- Bescheinigung in Steuersachen vom Finanzamt
- Dritterklärung zum Nachweis einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung

NICHT NACHGEFORDERT werden in Stufe 2:
- Honorarangebot
- Vorkonzept

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Darüber hinaus gelten die bereits an anderer Stelle geregelten Ausschlusstatbestände.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Bescheinigung in Steuersachen vom Finanzamt oder vergleichbare nach Landesrecht anerkannte Dokumente (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Nicht älter als 6 Monate, innerhalb der Gültigkeit

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Gewerbeanmeldung oder vergleichbare nach Landesrecht anerkannte Dokumente (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung):

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung - Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Es ist eine Dritterklärung über eine Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung bei Abgabe des Teilnahmeantrages vorzulegen/hochzuladen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Auflistung von in den letzten zehn Kalenderjahren ausgeführten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Referenzliste, 2016-2026) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Zu verwenden ist das beigefügte Referenzformblatt.

Zur Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, werden die Teilnahmeanträge der Bewerber bewertet. Die im folgenden genannten Mindestanforderungen müssen eingehalten und nachgewiesen werden. Zur Präsentation der Unternehmensreferenzen ist das beigefügte Referenzformblatt zu verwenden. In der Bewertung werden Unternehmensreferenzen für Planungsleistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung einbezogen, sofern sie die Mindestanforderungen erfüllen. Es dürfen bis zu drei Referenzen eingereicht werden, alle drei Referenzen fließen in die Bewertung ein. Die Referenzen müssen fristgerecht eingereicht werden, verspätet eingereichte Referenzen werden nicht gewertet. Bewerber haben mindestens eine Unternehmensreferenz nachzuweisen, die die genannten Mindestanforderungen an Referenzen erfüllt. Bei Nichterfüllung erfolgt der Ausschluss aus dem Verfahren. Bei den Referenzen muss es sich um Unternehmensreferenzen handeln, die Referenzen einzelner im Unternehmen tätiger Mitarbeiter werden nicht gewertet. Die Mindestkriterien an das Unternehmen sind grundsätzlich zu erfüllen.

Mindestkriterien:

1. Planung der technischen Ausrüstung eines vergleichbaren öffentlichen Gebäudes ähnlicher Nutzungsart wie Bildungsgebäude, Sporthalle, Schulkomplex etc. (mindestens Honorarzone II). Mindestens Durchführung der LPH 1-5 gem. § 55 Abs. 3 HOAI. Die Bearbeitung der LPH 5 muss bis

2. Ende der Abgabefrist für den Teilnahmewettbewerb abgeschlossen sein.

3. Fertigstellung der Planungsleistung zugrundeliegenden Bauvorhabens im Zeitraum 01.01.2016 bis Ende der Abgabefrist für den Teilnahmewettbewerb.

4. Baukosten von mindestens 850.000 EUR netto in der KG 420 pro Referenz.

Hinsichtlich der genauen Bewertung der einzelnen Referenzen wird auf die Anlage: Eignungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb - TGA-Planer verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Angabe über den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Gesamtumsatz in den Jahren 2023-2025; mittels Formblatt) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Auszufüllen ist das Formblatt "Eigenerklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz".

Bewertet wird der Jahresumsatz des Büros.

Dieser muss in den Jahren 2023 - 2025 bei mindestens 2.000.000EUR liegen. Ein niedriger Jahresumsatz führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.

Auf § 47 VgV wird verwiesen (Eignungsleihe möglich).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Anzahl der im Projektzeitraum beschäftigten technischen Mitarbeiter/innen (mittels Formblatt Unternehmenskriterien)) (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Das Formblatt "Eigenerklärung über Kapazität des Personals der Bewerber" ist auszufüllen.

Gefordertes Mindestkriterium: Es müssen durchschnittlich mind. pro Jahr 5 technische Mitarbeiter in Vollzeit angestellt sein. Auszubildende, Praktikanten oder administrative Mitarbeiter fallen nicht in diese Kategorie. Im Falle einer Eignungsleihe sind die technischen Mitarbeiter der Drittpartei einzurechnen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine Fördermaßnahme handelt. Details sind dem Exposé zu entnehmen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung