Die Gemeinde Roetgen in der Städteregion Aachen ist unter anderem Schulträgerin der Gemeinschaftsgrundschule Roetgen, Hauptstraße 61 in Roetgen. Die Gemeinde beabsichtigt, die Grundschule um einen Neubau mit Betreuungsflächen der Offenen Ganztagsschule (OGS) und einer Mensa zu erweitern (Erweiterungsneubau) und die zukünftige Schulhoffläche neu herzurichten.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind in Los 1 die Planungsleistungen für den Er-weiterungsneubau und die zukünftige Schulhoffläche. Sie umfassen die folgenden Leistungsbilder bzw. Leistungen:
- Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI, LPH 3 - 9),- Freianlagen (§ 39 HOAI, LPH 3 - 9),- Tragwerksplanung (§ 51 HOAI, LPH 1 - 6),- Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI, Anlagengruppen 1 - 6, LPH 1 - 9),- Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik/Schallschutz, Raumakustik),- Brandschutzkonzept,- Baugrund und Bodenmanagement einschließlich der Untersuchung des Altlas-tenverdachts,- Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo),- Vermessung,- Landschaftspflegerischer Begleitplan,- Barrierefrei-Konzept sowie- Planung von Rückbau und Entsorgung des Bestandsgebäudes.
Neben den Generalplanerleistungen schreibt die Gemeinde in Los 2 Leistungen der Projektsteuerung und in Los 3 die weitergehende Übernahme von Bauherrenaufgaben (Projektleitung) aus.
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Anlauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
1. Ausführungsfrist:Bearbeitungszeitraum (Leistungsphasen 1-3): 1. Quartal 2027 - 2. Quartal 2027Bearbeitungszeitraum (Leistungsphasen 4-7): 3. Quartal 2027 - 4. Quartal 2027Bearbeitungszeitraum (Leistungsphase 8): 1. Quartal 2028 - 3. Quartal 2029
2. Der AG beabsichtigt, die ausgeschriebenen Ingenieurleistungen stufenweise zu beauftragen:Stufe 1: Leistungsphase 1-3Stufe 2: Leistungsphase 4-7Stufe 3: Leistungsphase 8Die Beauftragung der Folgestufe erfolgt in Abhängigkeit der Freigabe durch die Ausschüsse undpolitischen Gremien.Der AN hat keinen Anspruch auf weitere Beauftragung nach Stufe 1, er kann aus der stufenweisen Beauftragung keineweitergehenden Vergütungsansprüche oder Schadenersatzansprüche ableiten.
3. Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.
4. Die Unterlagen stehen ausschließlich als kostenloser Download unter http://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/company/welcome.do zur Verfügung. Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen sind nicht gestattet.
5. Auskünfte über die Vergabeunterlagen sind schriftlich über das Vergabeportal der Wirtschaftsregion Aachen zu beantragen!
6. Bietergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit Bewerbung zum Verfahren anzugeben. Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig.
7. Für den Teilnahmeantrag sind die vorgegebenen Unterlagen zu verwenden. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.
Die Möglichkeit der Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV.
wirtschaftliche Verknüpfung mit Dritten (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung des Bieters/ Bewerbers, ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmern verknüpft ist und ob und auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet:- Bei Bieter-/Bewerbergemeinschaften: Bieter-/Bewerbergemeinschaftserklärung gem. § 43 Abs. 1 VgV mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters (von allen Mitgliedern der Bieter-Bewerbergemeinschaft einzureichen)- Bei Vergabe von Teilen des Auftrags an Unterauftragnehmer: Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer gem. § 47 Abs. 1 VgV mit Angabe der übernommenen Auftragsteile sowie Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer (einzureichen)
Eigenerklärung des Bewerbers mit Referenzprojekten (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Referenzen des Bewerbers zu vergleichbaren Projekten der Planung und Errichtung öffentlicher Gebäude, insb. Schulen, oder vergleichbare Einrichtungen, die in den letzten 10 Jahren (seit 2016) abgeschlossen oder bearbeitet wurden
Berufszulassung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung): Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift(1) Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend der Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbe-zeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Vorausset-zungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur/Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist.(2) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.(3) Bewerbergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen: Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
Referenzen des Bewerbers - Referenzen des Bewerbers zu vergleichbaren Projekten der Planung und Er-richtung öffentlicher Gebäude, insb. Schulen, die in den letzten 10 Jahren (seit 2016) abgeschlossen oder bearbeitet wurden.Die höchste Bewertung (das sind KEINE Mindestanforderungen) für ein Referenzprojekt ergibt sich, wenn das Referenzprojekt vergleichbar ist bezogen auf die Aufgabenstellung des ausgeschriebenen Projekts, wenn die Leistungen vollständig erbracht sind (Lph 3 bis einschließlich Lph 8), das Honorar der vollständig erbrachten Leistungsphasen über 250.000 EUR liegt.Es werden max. 5 Referenzen gewertet. Es werden alle wertbaren Referenzen gewertet, d.h. wenn ein Bieter nur zwei Referenzen angibt, kann er nur die maximale Punktzahl bezogen auf zwei Referenzen erreichen. Ein Bewerber mit fünf Referenzen kann somit eine höhere Punktzahl erreichen.Es findet eine vergleichende Wertung statt mit:- 5 Referenzen sind im Vergleich sehr überzeugend- 4 Referenzen sind im Vergleich überzeugend- 3 Referenzen sind im Vergleich durchschnittlich- 2 Referenzen sind im Vergleich weniger überzeugend- 1 Referenzen sind im Vergleich nicht überzeugend
Für jede wertbare Referenz gilt: Die Ergebnisse der Wertung der einzelnen Merkmale werden addiert. Anschließend werden die Wertungsergebnisse für die einzelnen Referenzen summiert. Die Summe wird ins Verhältnis zur maximal erreichbaren Punktzahl gesetzt und bezogen auf das Wertungsschema 1 Punkt = wenig überzeugend bis 5 Punkte = sehr überzeugend mit dem Gewicht des Kriteriums mul-tipliziert.
siehe Vertragsbedingungen
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter
Einzureichende Unterlagen:- Eigenerklärung gem. §§ 123, 124 GWB ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1 - 10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen. - EU-Sanktionen Russland ( mittels Eigenerklärung vorzulegen): Formular 523 EU VHB NRW - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Abs. 3 der Verordnung (EU) 2022/576
Leistungen zur Planung des neuen Schulgebäudes
Leistungen der Projektsteuerung im Rahmen von Planung und Bauausführung des neuen Gebäudes
Leistungen der weitergehende Übernahme von Bauherrenaufgaben (Projektleitung)