Mit dieser Leistung soll eine technische, genehmigungsrechtliche und wirtschaftliche Machbarkeit einer möglichen Seilbahnverbindung, im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Garzweiler 2037, untersucht werden. Im Rahmen eines vorbereitenden Workshopprozesses wurden bereits verschiedene mögliche Trassenvarianten, bzw. Korridore, für eine Seilbahnverbindung im Untersuchungsraum entwickelt. Diese Varianten sollen im Rahmen einer fachlichen Untersuchung, hinsichtlich ihrer grundsätzlichen technischen Umsetzbarkeit sowie ihrer genehmigungsrechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, geprüft werden. Die Untersuchung dient der Vorbereitung möglicher weiterer Planungsschritte und soll eine belastbare Entscheidungsgrundlage hinsichtlich der weiteren Projektentwicklung schaffen. Die Machbarkeitsuntersuchung erfolgt auf konzeptioneller Ebene und stellt keine detaillierte technische Planung dar. Ziel des Auftrags ist die fachliche Bewertung der grundsätzlichen Umsetzbarkeit einer Seilbahnverbindung im Kontext der IGA 2037. Der Untersuchungsbereich schließt auch die Bereiche bis zum Bahnhof Jüchen sowie damit zusammenhängende Festsetzungen im Nahbereich, z. B. die Autobahnen A 44 & A 46 oder Flugbetriebe Gustorfer Höhe bzw. Kückhoven ein.
Darüber hinaus dient die Untersuchung als Entscheidungsgrundlage für mögliche Anpassungen des IGA-Konzeptes im Hinblick auf eine Integration einer Seilbahninfrastruktur. Die im Workshopprozess entwickelten sieben Trassenvarianten sind neutral und systemoffen zu prüfen.
Im Rahmen dieser Leistung sind insbesondere folgende Fragestellungen zu betrachten:
- genehmigungsrechtliche Rahmenbedingungen/Raumwiderstandsanalyse
- Besonderheiten des Tagebauumfeldes und bergrechtliche Rahmenbedingungen
- technische Machbarkeit möglicher Trassenführungen
- konzeptionelle Ausarbeitung technischer Mindestanforderungen sowie bei Notwendigkeit individueller Lösungen (z.B. Räumung/Bergung an Schnittstellen zu Infrastruktur oder über Gewässerflächen oder Gründungsmöglichkeiten im Bereich Tagebau)
- erste Kostenabschätzung möglicher Varianten
- betriebliche Plausibilität möglicher Systeme
- Ausarbeitung eines Projektzeitplans und Projektablaufplans bis zum Beginn der IGA 2037
- Integration in das geplante Gesamtkonzept der IGA 2037