Verfahrensangaben

Generalplanerleistungen ab der LPH 5 (HOAI) für das Haus der Neugier in Aachen

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Haus der Neugier GmbH, vertreten durch die E.V.A Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen
HRB 18824
Johannes-Paul-II Straße 1, c/o Stadt Aachen
52062
Aachen
Deutschland
DEA2D
eu-beschaffung@eva-aachen.de
02411814181

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111604
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Auftraggeber beabsichtigt, das Haus der Neugier zu etablieren. Dieses soll zukünftig die Volkshochschule und die Stadtbibliothek beherbergen. Die beiden Institutionen möchten ihr Angebot verbinden und es in innovativer, unverwechselbarer Form neu ausrichten. Das Haus der Neugier soll im ehemaligen Kaufhaus "Haus Horten" in der Komphausbadstraße 10 in Aachen entstehen. Das Gebäude wurde in den 1960er Jahren als Stahlbetonbau in der heutigen Aachener Fußgängerzone errichtet und steht seit sieben Jahren leer. Der Auftraggeber ist Eigentümer des Grundstücks. Das Gebäude befindet sich derzeit im Rohbauzustand und soll durch den Umbau nahezu ohne Substanzverlust nutzbar bleiben.

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Generalplanerleistungen ab der Leistungsphase (LPH) 5 nach HOAI für das Haus der Neugier in Aachen.

Der Auftraggeber hat die Planungsleistungen der LPH 1 - 4 durch Fachplaner insbesondere für die Leistungsbilder Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Bauphysik, Brandschutz und Barrierefreiheit erstellen lassen. Ferner hat der Auftraggeber Vermessungsarbeiten, Leit- und Orientierungskonzept, Lichtplanung, Medien- und Veranstaltungsplanung, Interiorplanung sowie Schadstoffuntersuchungen beauftragt. Der Auftraggeber wird den Bauantrag voraussichtlich im Januar 2026 einreichen. Auf dieser Grundlage soll der Auftragnehmer die weiteren Planungsleistungen der LPH 5 - 9 erbringen sowie eine Funktionale Leistungsbeschreibung (FLB) oder Leistungsverzeichnisse für die Vergabe der erforderlichen Bauleistungen erstellen. Der Auftraggeber beabsichtigt die Bauleistungen anschließend an einen Generalunternehmer zu vergeben.

Der Auftraggeber beabsichtigt mit Vertragsschluss zunächst die LPH 5 abzurufen. Die LPH 6 - 9 werden zunächst nur optional und ggfs. getrennt nach Planungsbereichen in noch näher auszugestaltenden Stufen und unabhängig von der Beschlusslage abgerufen. Der Auftraggeber vergibt die Leistungen zu einem Pauschalfestpreis.

Zu den Leistungen des Generalplaners zählen voraussichtlich die folgenden Leistungen bzw. Leistungsbilder:

- Gebäude und Innenräume (Objektplanung);
- Tragwerksplanung;
- Technische Ausrüstung;
- Freianlagen;
- Bauphysik;
- Brandschutz;
- Barrierefreiheit;
- Interiorplanung;
- Lichtplanung;
- Leit- & Orientierungskonzept;
- Gastronomieplanung;
- Medien- und Veranstaltungsplanung;
- IT- und Netzwerkplanung;
- Fassadenplanung;
- Begrünungsplanung;
- Baustellenlogistik-Konzept und Planung;
- Abbruchplanung;
- IST-Zustandserfassung inkl. Betonschäden;
- SiGeKo-Leistungen.

Die Koordination und Integration aller Leistungen (Gesamtprojektleitung) ist von dem Objektplaner zu erbringen. Der Objektplaner übernimmt die Gesamtprojektleitung einschließlich der Koordination und Integration sämtlicher Fachplanungsleistungen und ist Hauptansprechpartner für den Auftraggeber. Gleichzeitig sind für jede Fachplanung benannte Ansprechpartner vorzusehen.

Beabsichtigt ist eine stufenweise und gegebenenfalls abschnittsweise Beauftragung. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.

Der Auftraggeber stellt interessierten Bewerbern auf Verlangen weitere Planunterlagen zum Projekt bereit. Interessierte Bewerber können diese Planunterlagen ausschließlich per Bewerbernachricht über die unter Ziffer 5.1.11 genannten Website anfordern.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Auftraggeber beabsichtigt, das Haus der Neugier zu etablieren. Dieses soll zukünftig die Volkshochschule und die Stadtbibliothek beherbergen. Die beiden Institutionen möchten ihr Angebot verbinden und es in innovativer, unverwechselbarer Form neu ausrichten. Das Haus der Neugier soll im ehemaligen Kaufhaus "Haus Horten" in der Komphausbadstraße 10 in Aachen entstehen. Das Gebäude wurde in den 1960er Jahren als Stahlbetonbau in der heutigen Aachener Fußgängerzone errichtet und steht seit sieben Jahren leer. Der Auftraggeber ist Eigentümer des Grundstücks. Das Gebäude befindet sich derzeit im Rohbauzustand und soll durch den Umbau nahezu ohne Substanzverlust nutzbar bleiben.

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Generalplanerleistungen ab der Leistungsphase (LPH) 5 nach HOAI für das Haus der Neugier in Aachen.

Der Auftraggeber hat die Planungsleistungen der LPH 1 - 4 durch Fachplaner insbesondere für die Leistungsbilder Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Bauphysik, Brandschutz und Barrierefreiheit erstellen lassen. Ferner hat der Auftraggeber Vermessungsarbeiten, Leit- und Orientierungskonzept, Lichtplanung, Medien- und Veranstaltungsplanung, Interiorplanung sowie Schadstoffuntersuchungen beauftragt. Der Auftraggeber wird den Bauantrag voraussichtlich im Januar 2026 einreichen. Auf dieser Grundlage soll der Auftragnehmer weitere Planungsleistungen der LPH 5 - 9 erbringen sowie eine Funktionale Leistungsbeschreibung (FLB) oder Leistungsverzeichnisse für die Vergabe der erforderlichen Bauleistungen erstellen. Der Auftraggeber beabsichtigt die Bauleistungen anschließend an einen Generalunternehmer zu vergeben.

Der Auftraggeber beabsichtigt mit Vertragsschluss zunächst die LPH 5 abzurufen. Die LPH 6 - 9 werden zunächst nur optional und ggfs. getrennt nach Planungsbereichen in noch näher auszugestaltenden Stufen und unabhängig von der Beschlusslage abgerufen. Der Auftraggeber vergibt die Leistungen zu einem Pauschalfestpreis.

Zu den Leistungen des Generalplaners zählen voraussichtlich die folgenden Leistungen bzw. Leistungsbilder:

- Gebäude und Innenräume (Objektplanung);
- Tragwerksplanung;
- Technische Ausrüstung;
- Freianlagen;
- Bauphysik;
- Brandschutz;
- Barrierefreiheit;
- Interiorplanung;
- Lichtplanung;
- Leit- & Orientierungskonzept;
- Gastronomieplanung;
- Medien- und Veranstaltungsplanung;
- IT- und Netzwerkplanung;
- Fassadenplanung;
- Begrünungsplanung;
- Baustellenlogistik-Konzept und Planung;
- Abbruchplanung;
- IST-Zustandserfassung inkl. Betonschäden;
- SiGeKo-Leistungen.

Die Koordination und Integration aller Leistungen (Gesamtprojektleitung) ist von dem Objektplaner zu erbringen. Der Objektplaner übernimmt die Gesamtprojektleitung einschließlich der Koordination und Integration sämtlicher Fachplanungsleistungen und ist Hauptansprechpartner für den Auftraggeber. Gleichzeitig sind für jede Fachplanung benannte Ansprechpartner vorzusehen.

Beabsichtigt ist eine stufenweise und gegebenenfalls abschnittsweise Beauftragung. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.

Der Auftraggeber stellt interessierten Bewerbern auf Verlangen weitere Planunterlagen zum Projekt bereit. Interessierte Bewerber können diese Planunterlagen ausschließlich per Bewerbernachricht über die unter Ziffer 5.1.11 genannten Website anfordern.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
18.07.2026
01.10.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Komphausbadstraße 10
52062
Aachen
Deutschland
DEA2D

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Leistungen zu einem Pauschalfestpreis. Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation / Eignung des einzusetzenden Schlüsselpersonals

Qualifikation / Eignung des einzusetzenden Schlüsselpersonals - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung). Details werden nach dem Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Vorgehensweise

Konzept zur Vorgehensweise - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

Gewichtung
25,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

1. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11. genannte Website einzureichen. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11. genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

2. Ausreichend ist die Abgabe des Teilnahmeantrages in Textform (§ 126b BGB) über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal. Nähere Informationen stehen auf der Startseite des in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportals zur Verfügung. Zur Formwahrung muss die Teilnahmeerklärung die Firma des Bewerbers/ des bevollmächtigten Bewerbergemeinschaftsmitglieds ausweisen. Eine Unterschrift oder Signatur ist nicht erforderlich. Bewerber werden gebeten, im Teilnahmeantrag einen Ansprechpartner mit Namen, Adresse, E-Mail, Telefon- und Faxnummer zu benennen. Die gesamte Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerbern findet ausschließlich über das in Ziffer 5.1.11. genannte Vergabeportal statt. Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf dem in Ziffer 5.1.11. genannten Vergabeportal anonymisiert zur Verfügung stellen.

3. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer / mehrerer Bewerbergemeinschaften (BG) sind nicht zulässig. Soweit mehrere Unternehmen im Rahmen der Vergabe miteinander kooperieren (z. B. über ein gemeinsames Tochterunternehmen, als Nachunternehmer oder im Rahmen einer BG), behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise dafür zu fordern, dass die Kooperation als Ganzes sowie die Teilnahme der einzelnen Unternehmen an der Kooperation zulässig ist, insbesondere keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen wurde. Für jeden Teilnehmer der Kooperation wäre dann zu begründen, inwieweit sein Entschluss zur Teilnahme an der Kooperation eine im Rahmen von zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist, z. B. weil der jeweilige Teilnehmer zur Zeit der Bildung der Kooperation überhaupt nicht oder jedenfalls zu dieser Zeit nicht über die erforderliche Kapazität zur Durchführung des hier ausgeschriebenen Auftrages verfügt oder aus anderen Gründen erst die Kooperation den jeweiligen Teilnehmer in die Lage versetzt, ein erfolgversprechendes Angebot abzugeben.

4. Die Bildung von BG ist bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages möglich. Die Angaben zur Zusammensetzung der BG sind grundsätzlich bindend. Ein Austausch einzelner Mitglieder der BG vor Auftragsvergabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Die Abgabe von Angeboten durch BG ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter möglich. Hierzu ist eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen. Außerdem haben sämtliche Mitglieder der BG namentlich mit Anschrift einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, diese Angaben nachzufordern. Bei der Eignungsprüfung wird die BG als Ganzes beurteilt.

5. Der Auftraggeber wird die von dem Bewerber übermittelten Informationen vertraulich behandeln und die anwendbaren Vorschriften zum Datenschutzrecht beachten. Dies gilt insbesondere für personenbezogene Informationen, die im Zusammenhang mit der Angabe von Referenzen an den Auftraggeber weitergegeben werden.

6. Verfahrensablauf: Anhand der im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen und den dort festgelegten Auswahlkriterien wählt der Auftraggeber die aus seiner Sicht geeigneten Bewerber aus und fordert diese zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes auf. Gegenstand der Angebotsaufforderung ist neben der Leistungsbeschreibung der ausformulierte, mit dem obsiegenden Bieter zu schließender Generalplanervertrag. Die Bieter haben die Möglichkeit, die Vergabeunterlagen durch die Angabe von Optimierungsvorschlägen mitzugestalten. Der Auftraggeber teilt den Bietern einen Verhandlungstermin mit, um ggf. Unklarheiten in den Vergabeunterlagen zu besprechen und eingegangene Optimierungsvorschläge zu verhandeln. Der Verhandlungstermin wird voraussichtlich während der Angebotsfrist stattfinden. Nach Abschluss der Verhandlungsgespräche übersendet der Auftraggeber den Bietern die ggf. angepassten Vergabeunterlagen, die dem verbindlichen Angebot zugrunde zu legen sind. Nach Angebotsabgabe werden Angebotspräsentationen stattfinden. Der Auftraggeber prüft und bewertet die verbindlichen Angebote nach Maßgabe der mitgeteilten Zuschlagskriterien.

7. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der Erstangebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.

8. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren aus einem schwerwiegenden Grund aufzuheben. Der Auftraggeber behält sich insbesondere vor, dieses Verfahren ganz oder teilweise einzustellen, wenn erforderliche Gremienbeschlüsse nicht erteilt werden oder die Finanzierung des Projektes nicht gewährleistet werden sollte.

9. Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er in dieser Bekanntmachung die wesentlichen Eckpunkte und Besonderheiten der zu erbringenden Leistung skizziert sowie auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website die bisherigen Planungen und sonstigen Informationen zu dem Projekt zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber wegen nicht abschließend beschreibbarer Leistung ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist, die konkreten Anforderungen an die Leistung mit den Bietern gemeinsam im Rahmen eines dynamischen Prozesses zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb zahlreiche Unterlagen noch nicht fest.

10. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt sowie die erforderlichen Referenzen und/oder Nachweise einzureichen.

11. Bewerber sollten die auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website hinterlegten Vordrucke für ihre nach der Bekanntmachung erforderlichen Eigenerklärungen verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

12. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld Unternehmen mit einer Grobanalyse und Projektvorbereitung vorbefasst war. Die Arbeitsergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Planung und werden den ausgewählten Bietern zur Angebotsphase über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website zur Verfügung gestellt. Hierdurch stellt der Auftraggeber sicher, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme dieser vermeintlich vorbefassten Unternehmen nicht verzerrt wird (vgl. § 7 Abs. 1 und 2 VgV).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12) bei den Auftraggebern zu rügen.

Die Frist zur Einreichung eines Nachprüfungsantrages bei der genannten Stelle zur Geltendmachung der Unwirksamkeit endet 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung. Auf § 135 Abs.2 GWB wird hingewiesen.

Ab dem 01.07.2026 sind Nachprüfungsanträge bei der Vergabekammer Westfalen einzureichen. Die Kontaktdaten der Vergabekammer Westfalen lauten:

Vergabekammer Westfalen,
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147 Münster
Deutschland
Telefon: (+49) 251 411-1604
Fax: (+49) 251 411-2165
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de
Internet-Adresse: https://www.bezreg-muenster.de/themen/wirtschaft-kultur-und-kommu-nales/vergabekammer-westfalen

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird zur Auswahl der Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften in 3 Stufen vorgehen:

1) Formelle Prüfung des Teilnahmeantrags,
2) Materielle Prüfung der Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft anhand der in der Bekanntmachung genannten Eignungsanforderungen,
3) Auswahl der Bewerber, die die Eignungskriterien am besten erfüllen:

Der Auftraggeber wird zur Abgabe eines Angebotes die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auffordern, die die Eignungsanforderungen am besten erfüllen (Ranking). Er behält sich vor, nur die besten 3 - 5 Bewerber aufzufordern, auch wenn mehr Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen.

Bei Ermittlung des Rankings wird der Auftraggeber wie folgt vorgehen: Der Auftraggeber bewertet die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Fachkunde) der Bewerber. Maßgeblich sind die unter Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Angaben und Nachweise. Die Bewertung erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander.

Dabei gilt: Je mehr und besser mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Referenzen, desto mehr Punkte erhält der Bewerber. Die Vergleichbarkeit richtet sich nach den in Ziffer 5.1.9 (Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen) genannten Merkmalen/Besonderheiten. Von Vorteil ist dabei, wenn eine Referenz möglichst viele der genannten Merkmale/Besonderheiten umfasst.

Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um Zuschlagskriterien. Bewerber werden gebeten, Rückfragen zum Teilnahmeantrag ausschließlich über die in Ziffer 5.1.11 genannte Website einzureichen.

Der Auftraggeber wird alle Fragen und Antworten auf der in Ziffer 5.1.11 genannten Website anonymisiert zur Verfügung stellen. Bewerbungen für Teilleistungen sind nicht möglich. Fragen können bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist gestellt werden.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

4
4
5

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote

Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

20260105 MV-ST
Generalplanerleistungen ab der LPH 5 (HOAI) für das Haus der Neugier in Aachen
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

BM+P Generalplanung GmbH
DE119330456
Kleines Unternehmen
Hildebrandtstrasse 4D
40215
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
bmp@bmp-architekten.de
0211 60224800
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Ja

Unterauftragnehmer

Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

07.07.2026
18.07.2026

Angaben zum Angebot

Angebot vom 03.06.2026
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung