Objektplanung Ingenieurbauwerk
Die Stadt Bad Münstereifel (Auftraggeberin) beabsichtigt die Nutzbarmachung des Werther Tors und
Begehbarmachung der Stadtmauer. Das Vorhaben ist ein wesentlicher Bestandteil des Integrierten
Stadtentwicklungs- und Handlungskonzeptes (ISEK) der Stadt Bad Münstereifel und soll in diesem
Zusammenhang über die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen im Programm
"Lebendige Zentren" gefördert werden.
Das primäre Ziel der Maßnahme ist die Erstellung eines Nutzungskonzepts für eine multifunktionale
Nutzung bei gleichzeitiger Berücksichtigung einer einfachen und pflegearmen Bewirtschaftung sowie
die Schaffung eines zweiten Fluchtwegs zur Nutzbarmachung der Räumlichkeiten der ersten beiden
Stockwerke im Werther Tor. Darüber hinaus sollen im Zusammenhang mit der Nutzbarmachung der
Räumlichkeiten nach Möglichkeit Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Werther Tors im
Rahmen des geltenden Denkmalschutzes ergriffen werden. Aktuell erfolgt die Wärmeversorgung der
einzelnen Etagen über veraltete elektrische Heizöfen. Denkbar sind hier Maßnahmen zur Dämmung
sowie eine nachhaltige Form der Wärmeversorgung für die Gemeinschaftsräume. Aus der
Notwendigkeit eines zweiten Fluchtwegs ergibt sich gleichzeitig die Chance, eine Begehbarmachung
der Stadtmauer in diesem Bereich zu ermöglichen, da ein notwendiger zweiter Fluchtweg über die
Stadtmauer erfolgen könnte. Ein weiteres Ziel der Maßnahme ist es daher, einen weiteren Abschnitt
der Stadtmauer begehbar zu machen.