Wiederaufbau Liersbach LV2 - Ufersicherung Liersbach (Lierser Mühle 1)
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Bad Münstereifel
Marktstr. 11-15
53902
Bad Münstereifel
Deutschland
DE122395335
Zentrale Vergabestelle
+49 2253505-0
zvs@bad-muenstereifel.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMYWVY

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YDMYWVY/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Im Rahmen der Baumaßnahme sind Im Kern nachfolgende Leistungen zu erbringen:
- Rückschnitt und Roden von Gehölzen zur Baufeldfreimachung
- Kleinräumige Maßnahmen zur Wiederherstellung der Vorflut
- Abschnittsweise Wiederherstellung oder Herstellung von Ufersicherungen
- Abschnittsweise Wiederherstellen, Abflachen und Aufweiten des Gewässerbetts.
Durch die Maßnahmen sollen im Wesentlichen die notwendigen Uferböschungen gesichert werden und die aktuelle
hydraulische Leistungsfähigkeit des Gerinnes erhalten bleiben. Der unmittelbare Bereich um die Lierser Brücke und
die Brücke selbst sind kein Bestandteil der Maßnahmen.
Die dem LV als Anlagen beigefügte Maßnahmenskizze und Fotodokumentation geben Aufschluss über die Art und
den Umfang der vorherrschenden Schäden und durchzuführenden Maßnahmen.
Die Arbeiten mit Maschinenunterstützung haben von der in Fließrichtung rechten Uferseite zu erfolgen. Auf der
linken Seite ist zunächst keine Befahrung vorgesehen. Eine Befahrung des Gewässers in der fließenden Welle ist
nicht zulässig.

Im Zuge des Hochwassers in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 sind Fließgewässer in weiten Teilen von
Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz extrem hohen hydraulischen Belastungen ausgesetzt gewesen, so auch
im Einzugsgebiet des Liersbachs im Gemeindegebiet der Stadt Bad Münstereifel. Diese Überlastung des
Fließgewässers führte unter anderem zu starken Schäden an der Gewässersohle und den Böschungen durch
Erosion und Sedimentation. Im Bereich der Lierser Mühle am Liersbach (Stat. km 9,9) kam es zu größeren
Schäden.

Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021.(Fördermittelrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 27. Mai 2025.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Lierser Mühle 1
53902
Bad Münstereifel

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Baubeginn ist unmittelbar nach Zuschlagserteilung.

Es ist eine Bauzeit von 3 Wochen vorgesehen.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.(Präqualifikationsverzeichnis). Die präqualifizierten Bieter sind hierbei verantwortlich, dass im PQ-Verzeichnis sämtliche geforderte Unterlagen enthalten sind. Soweit im PQ-Verzeichnis geforderte Unterlagen nicht enthalten sind, sind diese mit dem Angebot einzureichen.

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 124) vorzulegen. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Bei Einsatz von Nachunternehmen ist mit dem Angebot das Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen einzureichen. Auf gesondertes Verlangen sind nebst "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" (Formblatt 236) die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben, wobei diese durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen entsprechend zu bestätigen sind. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden; es sind dabei Unterlagen des Nachunternehmens zusätzlich einzureichen, wenn die geforderten Unterlagen nicht bereits über die Präqualifikation abgebildet werden.
Bedient sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen(Eignungsleihe), so hat er mit Einreichung seines Angebots zusätzlich das ausgefüllte "Verzeichnis der Kapazitäten anderer Unternehmen" (Formblatt 235) abzugeben. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die "Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen" (Formblatt 236) sowie die Eignungsnachweise für diese Unternehmen anzugeben. Es gelten dabei die gleichen Eignungskriterien wie für den Bieter. Die Referenznachweise sind dabei jeweils nur entsprechend für den beliehenen Leistungsteil zu führen.
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Werden Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular 234 (Erklärung Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft) auszufüllen, aus dem sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen(sofern nicht abweichend ausgewiesen) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe beizubringen.
Folgende Nachweise sind unter Beachtung des Vorgenannten einzureichen:

- Eigenerklärung zu Registereintragungen. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt und auf gesondertes Anfordern des Auftraggebers sind zur Bestätigung der Erklärung vorzulegen, sofern Eintragungspflicht besteht: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,

- Eigenerklärung, dass eine Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft besteht. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist auf gesondertes Anfordern des Auftraggebers eine gültige qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft deszuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen,

- Eigenerklärung zur fehlenden Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren gesetzlich geregelten Verfahrens und zur fehlenden Liquidation des Unternehmens. Auf gesondertes Anfordern des Auftraggebers hat die Vorlage des rechtskräftig bestätigten Insolvenzplans zu erfolgen,

- Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt. Mit der Eigenerklärung erklärt der Bewerber oder Bieter:

- dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Absatz 1 bis 4, 6 VOB/A vorliegen und- dass man innerhalb der letzten zwei Jahre nicht wegen eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt wurde,
- dass ein Ausschlussgrund gemäß § 6 EU Absatz 1 VOB/A vorliegt, von diesem aber aus zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses abgesehen werden kann (sofern zutreffend),
- dass ein Ausschlussgrund gemäß § 6 EU Absatz 4 Satz 1 VOB/A vorliegt, von diesem aber aus zwingenden Gründen des öffentlichen Interesses abgesehen werden kann oder dieser aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht zum Ausschluss führt (sofern zutreffend),
- dass ein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU Absatz 6 VOB/A vorliegt, dieser aber aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht zum Ausschluss führt (sofern zutreffend),
- dass zwar ein Ausschlussgrund gemäß § 6e EU Absatz 1 bis 4, 6 VOB/A vorliegt, dass jedoch Maßnahmen
zur Selbstreinigung ergriffen wurden, durch die die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde(sofern zutreffend).

Ab einer Auftragssumme von 30.000,00 EUR wird der Auftraggeber gem. § 6 Abs. 1 WRegG für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, bei der Registerbehörde abfragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter gespeichert sind.

- Eigenerklärung zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind auf gesondertes Anfordern des Auftraggebers vorzulegen: eine gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen sowie eine gültige Freistellungsbescheinigung nach § 48b EstG,

- Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens aus den letzten bis zu drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen),

- Eigenerklärung, dass in den letzten bis zu fünf Kalenderjahren Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung im Bereich Gewässer vergleichbar sind. Stichtag für den Referenzzeitraum ist die Bekanntmachung der Ausschreibung.
Mit dem Angebot sind dem Auftraggeber drei Referenznachweise mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen: Auftraggeber; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personalausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges.

(Es werden 3 Referenzen aus dem Bereich Gewässerbau mit der Angebotsabgabe gefordert)

- Eigenerklärung, dass für die Ausführung der Leistungen die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, ist auf gesondertes Anfordern des Auftraggebers die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe nebst den Vergabeunterlagen die VOB/B

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

- Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B): Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten
- Sicherheitsleistung für Mängelansprüche: Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme)
- Bürgschaften (§ 17 VOB/B): Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, ist dafür das jeweils einschlägige Formblatt des Auftraggebers zu verwenden

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Gesamtschuldnerische Haftung muss gegeben sein

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

20.08.2026 09:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

17.09.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Uhr

Die Angebote werden nach Ablauf der Frist, im Vieraugenprinzip von der Vergabestelle, geöffnet.

Bieter und deren Vertreter/Bevollmächtigte sind nicht zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Bitte beachten Sie, dass das Formular 213 - Angebotsschreiben zwingend beigefügt werden muss, da Sie ansonsten auszuschließen sind und Ihr Angebot somit nicht teilnehmen darf.

Angebote können ausschließlich in Textform gem. § 126b BGB mit Hilfe elektronischer Mittel über die die Vergabeplattform der https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/company/wel-come.do gestellt werden. Die Übermittlung der Angebote mittels Telefax, E-Mail oder unverschlüsselt über das Bieterkommunikationstool der Vergabeplattform ist nicht zulässig. Das Angebot ist bis zum Ablauf der o.g. Angebotsfrist einzureichen.
Bieterfragen sind digital über das o.g. Vergabeportal zu stellen und werden nur über dieses beantwortet. Eine telefonische Beantwortung von Bieterfragen erfolgt nicht.
Der Auftraggeber stellt über das o.g. Vergabeportal Unterlagen/Mitteilungen ein (auch ggf. neue, sich ändernde oder ergänzende Unterlagen), so dass mithin grundsätzlich die Kommunikation ausschließlich über das Portal läuft. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat sich hierüber selbst verantwortlich fortlaufend zu informieren.
Die Anwesenheit der Bieter oder ihrer Bevollmächtigten bei Öffnung der Angebote ist nicht zugelassen.

Bieterfragen richten Sie NUR über das Vergabeportal (Kommunikation) an die Zentrale Vergabestelle der Stadt Bad Münstereifel.

Bieterfragen sind rechtzeitig aber spätestens so zu stellen, dass der Auftraggeber diese sechs Tage vor Submissionstermin beantworten kann. Die Beantwortung später eingegangener Bieteranfragen liegt im Ermessen der Zentralen Vergabestelle.

Wichtiger Hinweis für die Abgabe von Angeboten
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Angebote bei der Angebotswertung berücksichtigt werden, die elektronisch über das Vergabeportal https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de eingereicht wurden.
Angebote in Papierform werden nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen.

Bitte hinterlegen Sie Ihr Angebot ausschließlich im Register Angebote.
Beim Hinterlegen Ihres Angebotes im Register Kommunikation muss Ihr Angebot leider von der Wertung ausgeschlossen werden.

Eine Ausfüllhilfe können Sie sich auf unserer Homepage unter: www.bad-muenstereifel.de/wirtschaft/vergaben-ausschreibungen/
als pdf-Datei herunterladen.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Kreis Euskirchen
Jülicher Ring 32
53879
Euskirchen
Deutschland
+49 2251-150
+49 2251-15666
zvs@kreis-euskirchen.de
Bitte warten...